| Hindeloopen (NL) |
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Vielleicht
von der Anlage und vom Ort her schönster Hafen am Ijsselsmeer.; |
| Stavoren (NL) |
| Kleiner
Hafen nicht weit südlich von Hindeloopen; Hier trifft man viele Plattschiffe und Rahsegler; Am besten gleich im Stadthafen festmachen, da offizielle Marina zu weit abseits liegt; Gute und stimmungsvolle Kneipen unmittelbar rechts des Hafenbeckens in der "Altstadt"; Viel Päckchenliegerei; Große Disco - stört allerdings nicht mit Lautstärke - zwischen den Hafenbecken; Beim Ansteuern aufpassen, da rechts und links der Hafeneinfahrt ausgeprägte Flachs; unbedingt auf die Ansteuerungstonnen und Fahrwassertonnen achten, dann kann nichts passieren; |
| Lemmer(NL) : |
| Wunderschön
gegen Abend von Westen her kommend anzusteuern - Vorsicht: bitte vor 19Uhr
( ab 01.10. 18Uhr) an der Stadtschleuse sein, da diese sonst schließt; Stadtschleuse und alle nachfolgenden Brücken in Lemmer kosten einmalig 4,50€, zu entrichten in der Schleuse; Kommt man von der Gegenseeite, so ist das Entgelt an der vorletzten bzw. letzten Brücke vor Lemmer-Innenstadt zu entrichten; In Lemmer selbst keinesfalls bei der Disco (rechts Ufer/illuminiertes Haus ca. 100m nach Duschhaus) festmachen, da Nachts dort oftmals Alkoholisierte zu üblen Streichen neigen; Im Ort selbst großer Yachtshop (ebenfalls rechte Seite); Schräg links gegenüber vom Yachtshop ( kommend vom Ijsselsmeer) ist eine Superpizza - darf man sich nicht entgehen lassen - weit über 150 versch.Pizzas in der Auswahl, noch dazu jede riesengroß und schmackhaft! All Einkaufsgelegenheiten vorhanden; Interessant auch der "schiefe Turm zu Lemmer" - Kirchturm in der Ortsmitte, der aus einiger Entfernung ähnlich dem Turm zu Pisa wirkt; |
| Lelystad(NL) |
| Aus
nördlicher Richtung einfach anzusteuern; Große moderne Marina vor der Schleuse; SCHÖNE Stege; sehr gute Sanitäranl. Allerdings weit in den Ort bzw. zur Batavia; Viele Mücken und Fliegen in dem letztlich künstlich geschaffenen Flevoland und damit auch in der Marina; Essen sehr teuer; Besser man geht erst noch durch die Schleuse und entweder danach gleich Backbord hinter einen großen Betonbau, der seewärts eine Abdeckung für eine Art Museumshafen darstellt und von dem aus es nicht weit zur Besichtigung der Batavia Werft und der Batavia ist; hier allerdings keine Versorgung etc. Ein Stück weiter, ebenfalls an Backbord gelegen, ist eine wunderschöne, ruhige Marina eher älteren Baujahrs, die uns sehr gut gefallen hat; von hier allerdings ca. 1 - 1,5 Stdn. Fußweg zur Bataviawerft. Das tut einerseits nach dem Segeln und Sitzen gut, kann aber bei Hitze unangenehm werden. Hier gab es jedenfalls wenig Mücken, einen supergutsortierten Yachtshop und auch sonst alle Versorgungsmöglichkeiten. WER SICH DEN WEG ZUR BATAVIA ERSPAREN UND TROTZDEM WAS SEHEN WILL; DER KLICKT BITTE H I E R ! |
| Hoorn(NL) |
| Uriger
und romantischer Hafen zugleich - nach den Hoorner Seefahrern ist Cap Hoorn
benannt und mir/uns geht es jedes Mal, wenn wir dort sind, so, dass uns
ein eigenartiges Gefühl beschleicht; Wer das Hoorner Aroma will, legt sich am besten mitten in den Stadthafen - Vorsicht bei der Einfahrt - von See her und insbesondere aus nördlichen und westlichen Richtungen kommend, kann man die Einfahrt leicht mit einem rechts daneben liegenden Flach verwechseln; Nach der Einfahrt rechts gibt es sogar eine Reede - mit mehr als 2m Tiefgang wäre ich allerdings hier vorsichtig; Lässt man die "Landungsbrücken" links liegen ( hier ist Festmachen nur für Groß-(und Platt-)Schiffe erlaubt, so öffnet sich rechts das erste Hafenbecken des Stadthafens; Geradeaus weiter durch eine meist offene Stadtschleuse kommt man dann richtig ins Gewimmel - Päckchen aus 8 und mehr Yachten sind keine Seltenheit! Will man es etwas ruhiger und nicht so eng, so biegt man gleich nach der Hoorner Einfahrt nach links ab und kommt zum Yachthafen - ein "Riesending"; Mit einer scharfen Rechtskurve und die ersten Liegeplätze links liegengelassen, nähert man sich dem "Ankunftssteg" - hier festmachen - es sitzt niemand im Häuschen, sondern man bedient darin eine Sprechanlage, gibt sein Schiffsmaße und die gewünschte Aufenthaltsdauer durch und erhält einen Platz zugewiesen; In Hoorn selbst kann man eigentlich nichts falsch machen - gut essen kann man gleich vorne am "dicken Turm" - dort ist im Sommer auch oft gleich um die Ecke bei den großen Stegen(Landungsbrücken), wenn Großsegler da sind, "Partystimmung" und man kann erleben, wie gut die "Stones" und "Shantylieder" zusammenpassen; |
| Enkhuizen (NL) |
| Gleich
nach der Schleuse vom Markermeer zum Ijsselsmeer (westlicher Teil) liegt
der Ort; er ist schön anzufahren - ich würde hier jedoch nicht
ganz in die Innenstadt fahren, da dies einfach zu viele Brücken und
damit Zeit ( spätestens am nächsten Morgen) kostet; Enkhiuzen ist deutlich ruhiger als Hoorn, steht aber an guten Lokalen dem bekannten Nachbarn in nichts nach; Sehenswert sind auf jeden Fall ein kleiner "Rundlauf" durch das Zentrum - so u.a.das Schlösschen mit seiner Zugbrücke, die besonders am Abend toll illuminierte Kirche und die meist mitten im Ort liegenden alten Dampfschlepper; |
| Medemblik ( NL) |
| Hier
muß man schon deshalb hin, weil dort der Ausrüstungssteg von
Jongert ist und man meist irgend eine der Superyachten vorfindet - beeindruckend
( auch für den Geldbeutel); Falls möglich, gleich im ersten Becken des Stadthafens festmachen ( liegt geradeaus hinter der Hafeneinfahrt) - liegt man von See kommend auf der rechten Seite, os hat man zu den Duschen und zum Hafenmeister nicht so weit; Entlang der Strasse sind gemütliche Kneipen - schrägt hinter dem Hafenmeisterbüro sogar eine ganz gute Lifekneipe ( wir hatten das Glück, eine richtig gute Oldieband zu erleben); Weiter hinten - durch die Stadtschleuse bzw. Stadtbrücke hindurch - schließt sich ein riesiges Hafenbecken an; ruhig liegen kann man dort auch - Versorgung ist gegeben - allerdings sind die Wege ins "Zentrum" dann lang; Wer ein wenig Romantik mag, sollte sich bei ruhigem Wetter auf der seewärts gesehen linken Seite des Hafens zur Einfahrt begeben - dort steht eine Parkbank und man kann die Sonnenuntergangsstimmung im Angesicht der Positionslichter und deinem weiten Seeblick genießen, um danach in einer der Kneipen einen "Absacker" zu genießen; |
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| Soweit
unsere Eindrücke und Tips, die natürlich subjektiv sind, keinen
Anspruch auf Vollständigkeit erheben und natürlich keine Garantieerklärung
sein können.
Insgesamt
ist es im gesamten Ijsselsmeer wichtig, gutes Kartenmaterial dabei zu
haben, da bekanntermaßen keine großen Wassertiefen und viele
Flachs gegeben sind. Unabhängig von unseren Hinweisen muß jeder
Skipper und jede Yacht selbstverständlich für sich selbst Sorge
tragen - insoweit berufe man sich bitte nicht auf die hier veröffentlichten
Hinweise und Tips. |