Trollhättekanal (S)

In den Kanal, der eigentlich über die größte Distanz mehr wie ein Fluß wirkt, läuft man, von See oder denGöteborg vorgelagerten Yachthäfen kommend, ein, indem man die „Götaalf“ in Richtung Stadtinneres von Göteborg stromaufwärts fährt. Hierbei erhält man vom Fluß aus (Steuerbord) einen schönen Überblick über die wichtigsten Gebäude von Göteborg. In Göteborg selbst sind auch zwei Stadtmarinas, wobei die – von See kommend wiederum an Steuerbord liegende -  erste Stadtmarina neben dem historischen Yachthafen recht unruhig ist, da sie nur über Schimmpontons verfügt und der Schwell der Fähren und Großschiffahrt für Unruhe sorgt. Die fast genau gegenüber liegende (von See kommend backbord) neuere Marina ist zwar ruhig, hat aber den Nachteil, dass man nicht unmittelbar ins eigentliche Zentrum von Göteborg kommt. Besser ist da die noch etwas stromaufwärts und in der Nähe der Skanskazentrale (großer schwedischer Baukonzern) bzw. des dort verankerten, historischen Großseglers ebenfalls an Steuerbord liegende nächste Stadtmarina, die keinen Schwell abbekommt und von der aus man unmittelbar „ direkt im Leben“ ist.

Der weitere Verlauf des Kanals führt zunächst durch optisch schreckliche Gewerbegebiete, um dann nach ca. 1 Stunde in herrliche naturbelassene Landschaft zu münden. Die erste Liegemöglichkeit findet man dann nach ungefähr 50-60 km ( ca. 30sm) oberhalb der ersten Schleuse ( das Schleusen hier ist noch kostenlos – bezahlt wird für die gesamte Passage erst oberhalb der ca. bei Flusskilometer 80 liegenden gewaltigen Treppenschleusen im Kanalbüro).

Die für von Göteborg kommende Yachties schönste Liegemöglichkeit ist dann auch genau unterhalb dieser nach etwa weiteren 20sm auftauchenden Treppenschleusen – der Kanal/Fluß endet hier in einem kleinen See, wo man an einer, steuerbord voraus liegenden, Halbinsel gut festmachen kann. Man liegt dann sehr ruhig direkt unterhalb der „alten Schleusen“, die aufgelassen, aber ebenso sehenswert sind; zudem kann  man so auch gut die frühere Schleusenbaukunst studieren und sich mit der Technik vertraut machen. Auch ein erster Besichtigungsgang über einen schmalen Waldweg von der Unterseite der nun als nächstes zu bezwingenden und in die Felsen gehauenen Treppenschleusen ist möglich - dem einen oder anderen wird vielleicht angesichts des Schleusenhubs das Herz in die Hose rutschen; hierzu besteht allerdings wirklich kein Grund! Es ist zwar gigantisch, wenn man in die Schleuse vom Tal her einfährt und die hohen Wände entlang nach oben blickt - die Schleusenwärter achten jedoch auf die Yachten in besonderem Maße und lassen generell das Wasser "schonend" ein, so daß aus dem "Riesentrumm" letztlich eine gemütliche Bergfahrt wird!

Oberhalb der Schleusen ist dann "Zahltag" in einem kleinen Hüttchen rechts der letzten Schleuse ( ca. 150,-- €); in einer Art sich anschließendem Oberbecken sind ebenfalls wieder ausreichend Liegeplätze an diversen Restaurants ( letztere kann man auch von der weiter oben beschriebenen Halbinsel am Fuße der Treppenschleusen mit einem ca. 15min. Fußmarsch erreichen und somit, wenn man will, dem " do-it-yourself-bruzzeln" an Bord entwischen. Von hier gehts dann noch ein relativ kurzes Stück nach Vänersborg(S), wo man in einer modernen Marina kurz vor dem Vänernsee festmachen kann. Viel ist hier nicht los - aber man liegt an schönen Stegen, hat gute Sanitäranlagen und ist direkt am Eingang/Ausgang zum See.

   
   
Der Vänernsee

Bei diesem "Gewässer" von einem "See" zu sprechen, mag zwar aus Sicht eines Geographen fachlich richtig sein - letztlich handelt es sich aber mehr um ein "Meer" als einen "See" und die in den Beschreibungen zu findenden Größenvergleiche ( " der Vänernsee ist ca. 11x so groß wie der Bodensee" - auf der Fläche des Sees könnte man alle Menschen der Erde nebeneinander stellen usw.) sagen eigentlich alles! Es gelten so hier auch die See- und nicht die Binnen-Regeln und Wettermeldungen erhält man in einem Atemzug zusammen mit den Meldungen fürs Skaggerak! Ein wenig Respekt ist also angebracht.

Wie gesagt - wir befinden uns auf SEE und so gelten die entsprechenden Betonnungen und Seezeichen. Ein erster wunderschöner Platz nach einem entspannenden Tagestörn ist die kurz hinter der Mündung des "Dalbergsa" liegende Marina. Vorsicht bei der Ansteuerung - am besten von NO her ansteuern ( d.h. von S kommend einen kleinen Bogen entgegen dem Uhrzeigersinn fahren) und absolut genau an das rot und grün markierte Fahrwasser (bzw. "-wässerchen") halten!! Dann ca. 200 m den Fluß entlang und es tut sich eine wunderschöne und idyllische "Camping-Marina" auf. Freundliche Gastgeber ( wie wir sie übrigens überall in Schweden trafen), saubere Sanitäranlagen in gutem Zustand, Grilltische und Natur pur erwarten einen zufriedenen Segler. Es lohnt sich auf jeden Fall, einem kleinen, verschlungenen Fußpfad oberhalb des Flüsschens zurück in Richtung See zu folgen - "Schweden pur" belohnt die kleine Mühe!

       
       
Unser nächster Zielpunkt heißt Schloß Läckö(S) - im NO der Halbinsel Kallandsö(S) gelegen, ist dies unter Segeln bei schwacher Briese ein schöner Tagestörn(rd. 30-35sm), bei dem man am späten Nachmittag so sein Ziel erreicht, daß man nicht gleich in die Koje muß, sondern noch ein bischen was von der Umgebung mitbekommt. Große Vorsicht ist bei der Einfahrt in den unmittelbar unterhalb des Schlosses gelegenen Hafen geboten; die Tiefenangaben auch der neuesten Karten stimmen nicht und mit mehr als 1,70m Tiefgang hat man keine Chance, die reichlich unter Wasser liegenden Felsen und Steinbrocken zu umgehen (Stand 06/2003). Auch bei uns, ebenso wie bei einer nach uns einlaufenden   Jantar 33, tat es einen kleinen Rums und auch am nächsten Morgen, beim Auslaufen, arbeiteten wir mit Verholeleinen und allen Schikanen, um die unsichtbaren Hindernisse zu umgehen - nun wussten wir auch, warum wir die einzigen Yachten an diesem ansonsten wunderschönen Liegeplatz waren!

Direkt am Schloß ist ein größeres Restaurant - ebenso lohnt sich ein Rundgang durch das "Castle"; wir haben noch einen längeren Spaziergang in westliche Richtung angehängt und die Mühe nicht bereut!

Um Schloß Läckö(S) von Westen ( also z.B. von Dalbergsa(S) aus) zu erreichen, empfliehlt es sich in jedem Fall, die Halbinsel Kallandsö(S) nördlich zu umrunden und sich nicht in das Insel- bzw. Schärengewirr zu begeben - die Wassertiefen sind sehr unterschiedlich und meist gering; zudem gerät man als ortsfremder leicht in Sackgassen, aus denen vor allem größere Schiffe dann nur schwer zu befreien sind. Wer sich auskennt und ein passendes Schiff hat, dem sie die Passage durch die Schären wärmstens empfohlen - allerdings eben nur mit Tiefgang deutlich unter 1,60m oder mit aufholbarem Kiel!

       
       
Von Läckö(S) nach Mariestad(S) sind es rd. 20sm; die Ansteuerung von Mariestad(S) ist wiederum unter genauester Beachtung der Betonnung durchzuführen - rechts und links neben den Fahrwassern ist es sofort untief!! Im Hafen empfiehlt es sich, bis ganz nach hinten durchzufahren und dann entweder längsseits den auf Backbord liegenden Restaurants oder aber über Bug direkt am Ende des Hafenbeckens festzumachen. Von hier aus hat man kurze Wege in die "Downtown" - im kleinen Restaurant direkt am Hafen kann man gut essen, um die Ecke gibts richtig leckeres Eis!

Mariestad(S)selbst lohnt natürlich auch einen Bummel - sehenswert ist die große Kirche und auf dem Weg dorthin gibt's jede Menge Cafes, Gallerien und Läden. Das Städtchen ist auch bekannt für seine Jazzfestivals und wer sich zeitlich entsprechend einrichten kann, sollte diese Chance auf gute Lifemusik auf jeden Fall wahrnehmen!

       
       
Von Mariestad(S) aus sind's dann noch ganze 10sm bis zum Eingang des eigentlichen Götakanals(S), der bei bzw. in Sjötorp(S) liegt - Segeln lohnt auf diesem Stück weg nur dann, wenn man zufällig raumen oder halben Wind hat, denn die Fahrwasser sind schmal und das Aufkreuzen auf diesem Stückchen Weg wirklich Blödsinn! Auf gut der Hälfte des Weges trifft man noch auf eine Brücke, deren rd. 20m Durchfahrtshöhe diesen Weg für größere Yachten limitiert - diese müssen dann außen herum ( d.h., die Inseln Kalvöarna(S) und Fagelö(S) bzw. Torsö(S) bleiben - je nach Fahrtrichtung mit oder entgegen dem Uhrzeigersinn - südlich und dann östlich bzw. östlich und dann südlich liegen), wollen sie nach Mariestad(S) oder in den weiteren südlichen Teil des Vänern(S) gelangen.
 
Der Götakanal (S) von Sjötorp(S) nach Mem(S)
Gegen den Uhrzeigersinn in den Knal einzufahren, bedeutet, die großen Treppenschleusen zunächst vor sich herzuschieben und sich peu á peu, ist man nicht so geübt, an die dort übliche Schleusentechnik zu gewöhnen.  Klar, es geht berauf und vor uns liegen, bis zum "Bergfest" rd. 40 Schleusen, von denen wir am ersten Tag gleich einmal an die 30 Stück absolvieren!! Wie das geht? Ganz einfach! Zunächst gewöhne man sich and die Fahrgeschwindigkeit ( keinesfalls mehr als 4,5kn, sonst muß man nur warten an Brücken und Toren); dann läßt man Fender und Leinen ( auch wenn's hart ankommt) am besten gleich hängen bzw. gebrauchsbereit ( machen alle so) und tuckert vor sich hin. Brücken öffnen sich wie von Geisterhand ( liegt an der automatischen Infrarot bzw. Kameraüber-wachung) und an eine Schleuse gekommen, "schmeißt" man seinen Mitfahrer samt Leine an jeweils vorhandenen Stellen vor den Toren raus, fährt einhand ein, läßt als erstes die Vorschiffsleine belegen ( gut dicht holen), schmeißt dann seinem nach hinten eilenden Mitsegler die Heckleine zu, holt zurück - und fertig! Beim Ausfahren geht das Ganze dann genau umgekehrt ( Aufnehmen des Mitseglers nicht vergessen!!) und für den Fall von Treppenschleusen kann der geschätzte Segelkollege gleich an Land bleiben und mitlaufen ( Handhabung siehe oben!).

Umsonst ist diese Trimm-Dich-Methode natürlich nicht - in der jeweils ersten Schleuse erhält man gegen rd. 300,-E (!) Benutzungsgebühr ein "Bickerl" ( am Mast anbringen), Türkarten und allerlei Wissenswertes in Papierform. Übrigens: wenn man unterwegs mal nicht weiter will, bitte "abmelden" - sonst wartet die nächste Schleusencrew ( die bestehen meist aus Studenten) vergeblich ( und das nervt!). Die Türkarten sind für die sanitären Anlagen in den Marinas oder an den freien Liegeplätzen rntlang der Strecke; all Sanitäreinrichtungen sind einfach bis gut - aber allesamt gepflegt und sauber.

Die gesamte Strecke ist, wie schon in den Impressionen beschrieben - ein "riesiger Freizeitpark" - Angler, WoMo-Fahrer, Rad-fahrer, Wanderer und Yachties säumen bzw. benutzen die rund 100 sm lange Kanalstrecke und so gibt es natürlich jede Menge Grillplätze, gute Restaurants, aber ebenso Einsamkeit und Beschaulichkeit ohne Ende. Ich ertappte mich gegen Ende des Törns beim "Schafe- und Nebelkrähenzählen" und wir waren so richtig weggesackt, im Lebenstakt langsamer geworden - der Erholungswert einer solchen "Drosselung der Normalgeschwindigkeit" ist enorm!

       
       
Der Übergang in den Vätternsee geht fast unmerklich vor sich - bei Karlsborg öffnet sich die letzte Schleuse und schon ist man draußen. Obwohl auch dieses "Weiherlein" ca. 5-6x die Größe des Bodensees hat, so ist er doch im Vergleich zum Vänern irgendwie "lieblicher", "familiärer" - eben einfach mehr "See" als "Meer". Allerdings kann auch der Väternsee ganz schön "gallig" werden - wie auch auf dem Vänern gelten hier ebenso die "Seeregeln" und es ist gerade wegen der vielen "Winkel und Ecken" bei Einfahrt bzw. Ausfahrt in bzw. aus dem Kanal ganz besonders dort wichtig, sich genau an die Betonnung zu halten.

Am Vätern finden auch regelmäßig Übungen des schwedischen Militärs statt - deshalb sind einige Gebiete gesperrt oder werden temporär zu Sperrgebieten erklärt ( Auskunft hierüber im Führer, den erhaltenen Unterlagen des Kanalbetreibers und in den Aushängen der Marinas unmittelbar am Väternsee.

Die Überquerung ist in der Regel problemlos, da der See längs gestreckt in Nord-Süd.Ausrichtung seine volle Größe entfaltet und eher schmal geschnitten ist. Kommt man dann - fährt man, wie wir, entgegen dem Uhrzeigersinn - ans Ostufer, so beginnt alsbald der "Abstieg". Was das Schleusen anbelangt, ist das deutlich einfacher und weniger Kräfte zehrend als die Bergfahrt, zumal alle Schleusen zivil bedient werden und somit beim ablaufenden Wasser keine großen Strömungen entstehen. Trotzdem stehen immer wieder unzählige Schaulustige insbesondere an den Treppenschleusen - teilweise machen sogar Busse halt, um ihren Gästen die Attraktion" Segler mit Boot auf Treppe" vorzuführen.

Bevor man nach Motala "übersetzt", ist es unbedingt ratsam, Vadstena mit seinem Wasserschloß anzulaufen. Wo sonst schon kann man mit einer seegehenden Yacht in einem richtigen Wassergraben festmachen? Zudem ist Vadstena ein nettes, sehenswertes Örtchen, der hafenmeister äußerst freundlich und wenn man zur rechten Zeit da ist, gibt's auch hier Jazz ohne Ende!
       
       
         
     
 
Nach der Querung des Väternsees (von Karlsborg nach Motala) fährt man nach einem kurzen Kanalstück und einigen "Treppen" in den "Boren" ein - wieder unter Segeln geht's hier ca. 10 sm bis nach Borensberg ( Ostufer), wo man direkt vor einer Schleuse einen guten und ruhigen Übernachtungsplatz findet. Direkt hinter der Strassenbrücke rechts ist ein hervorragendes Speiselokal - die Preise sind nicht anders als bei uns ( was übrigens überall in Schweden so war - eher einen "Schuß" billiger als bei uns!! 10 Jahre zuvor war das übrigens ganz anders - " wer hat da denn nun was aufge-holt??).

 Von Borensberg bis Linköping ist's dann nur noch ein Katzensprung und dort ließen wir RELAXIS für drei Wochen im "Segelbatsham" zurück. Diese Clubmarina liegt kurz vor den Toren der Stadt, gleichzeitig aber völlig abgeschieden, so daß wir uns schon fragten, wie wir von dort zum Bahnhof kommen sollten. Nette Mitglieder halfen uns aber unkompliziert weiter - nicht nur, daß man uns für 4 Wochen Liegzeit ( incl. Strom) nur 500 skr ( und das noch dazu mit Unbehagen) abnahm - Taxinummer und das Versprechen, ab und zu nach dem Schiff zu schauen, waren selbstverständlich.

Von Linköping führen wir dann in nicht ganz 2 Stunden mit dem Zug nach Stockholm Hbf., von dort ca. 15 min. ebenfalls mit einem separaten Zugzubringer zum Flughafen und wiederum gut zwei Stunden später landeten wir in Frankfurt am Main - schon verrückt, wenn man daran denkt, was das noch vor nicht einmal 60 Jahren für " Weltreisen" waren! Von daher ist Linköping als "Zwischenstation" absolut zu empfehlen - den "Segelbatsham" kennt dort "jeder", man liegt wie in einem "Hurricanhole" und ist trotzdem gleich wieder auf der Strecke! Insbesondere im Spätfrühjahr und Sommer ist es kein Problem, dort auch unangemeldet zu erscheinen, da die meisten Liegeplatzinhaber zu dieser Zeit auf der Ostsee unterwegs sind und zweidrittel des Hafens leer stehen - allerdings mit mehr als 1,70m Tiefgang fällt dieser idyllische und ruhige "Stellplatz" aus!!

       
       
 
Allgemeines zum Abschluß:
Wesentlich ist, trotz aller elektronischer Navigation gutes Kartenmaterial dabeizuhaben. Die Betonnung ist immer ausreichend und es empfiehlt sich sehr, sich daran zu halten. Die Tonnen selbst werden, je weiter nördlich man kommt, deutlich kleiner im Vergleich zu den in unseren direkten Breiten oder auch z.B. in den Niederlanden verwendeten Tonnen - so sind insbesondere die Kardinalzeichen nicht wie bei uns in Form von in der Regel riesigen schwarzgelben Tonnen mit Aufsatz, sondern eher in Form von "zierlichen" ( und damit teilweise auf Entfernung schlecht auszumachenden) schwarzgelben Baken mit jeweiligem Richtungsaufsatz beschaffen. Gleiches gilt für die normalen roten und grünen Tonnen oder aber z.B. Ansteuerungstonnen.


In den Schären sollte man lieber einen Wegpunkt zu viel als zu wenig im GPS eingeben - manuelles "Mitplotten" auf der Karte ist aus unserer Sicht unabdingbar.


Radar ist insbesondere beim Kreuzen der großen Verkehrswege empfehlenswert, stellt man sich dort diesige Sichtverhältnisse vor oder segelt man bei Nacht. Ansonsten ist die Orientierung aus unserer Sicht unproblematisch, achtet man darauf, welchen Hafen man bei schlechten Wetterbedingungen oder bei Nacht anläuft - hier sollte man kein Ansteuerungsrisiko eingehen und lieber zum nächsten Hafen ausweichen, wenn man ortsunkundig ist und die meist in den Handbüchern vermerkten Empfehlungen dementsprechend lauten.


Auch für diese Beschreibungen gilt, dass sie selbstverständlich ohne jede Gewähr erfolgen und jeder Skipper und Schiffsführer sein eigenes seemännisches Verhalten in den Vordergrund stellen muß.